Der barocke Ausbau nach dem Brand von 1779 samt der Verlängerung des Kirchenschiffs von 1850 waren im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden und trotz Instandsetzung den gewandelten Bedürfnissen der Pfarrgemeinde nicht mehr gewachsen. Der Chor in seiner spätbarocken Fassung wird jetzt noch für kleinere Messen genutzt.
Das Neubauprojekt dauerte vom ersten Beschluss 1972 bis zur Einweihung 1978 und lag in den Händen des Regensburger Architekten Josef Naumann. Die vier großen Fenster wurden von dem Glaskünstler Erich Schickling (geb. 1924) entworfen. Vergleichbar mit Pfreimd und Neunburg v. Wald innerhalb des ehemaligen Burggutes gelegen. Barocker Saalraum mit eingezogenem Chor, 1779 ff. durch einen Amberger Baumeister unter Einbeziehung gotischer Umfassungsmauern errichtet; Turm mit Pilastergliederung und Laternenzwiebel;
Im alten Teil frühklassizistische Altarausstattung und Kanzel der Erbauungszeit.
Im Neubau Kreuzigungsgruppe und Holzfigur, Maria Magdalena als Büßerin, Mitte 18. Jh..
Quelle: destination.one, zuletzt geändert am 12.12.2025
Eignung
Sonstige Ausstattung/Einrichtung