Karte öffnen
Ich suche:

Ich suche nach:

  • Gastgeber





    Detailsuche
  • Touren




    Detailsuche
  • Events



    Detailsuche
  • Angebote



    Suchen

Evang. Friedenskirche Groschlattengrün

Kirchen

Auf einem sanft nach Osten abfallenden Hügel steht die schmucke, im ländlichen Stil erbaute Friedenskirche der evangelischen Kirchengemeinde Groschlattengrün/Pechbrunn.

Direkt an der B15 (Mitterteich – Marktredwitz) gelegen und umgeben von altem Baumbestand sieht man meist nur Dach und Zwiebelturm.

Während die Nachbarortschaft Pechbrunn, nur etwa einen Kilometer entfernt, zum Einflußbereich des Klosters Waldsassen zählte, kam die Ortschaft Groschlattengrün nach mehreren Wechselbädern zum Markgrafentum Bayreuth und wurde folgedessen evangelisch-lutherisch.

Die Groschlattengrüner hatten es nicht immer leicht, ihrem Glauben nachzugehen und nach außen hin zu demonstrieren. Es fehlte der zentrale Mittelpunkt einer Kirche, ganz zu schweigen von einem Pfarrer. Es war schon immer der Wunsch nach einer eigenen Kirche. 1927 wurde der “Evangelische Gemeindeverein Groschlattengrün/Pechbrunn" als Träger des Kirchenbaugedankens gegründet. 1934 kaufte man die ehemalige Ziegelhütte (Schemmvilla) mit dem Gedanken, dieses Anwesen zu einer Kirche umzubauen, wurde aber wegen Unstimmigkeiten im Gemeindeverein wegen eines Kirchenneubaus wieder verworfen.

Nachdem eine Einigung nicht in Sicht war, wurde 1943 das Anwesen wieder verkauft. Nach wie vor aber war der Wunsch nach einer Kirche in der Gemeinde groß. Die Gottesdienste wurden in einem provisorischen Betsaal, der aus einer Kegelbahn im "Schlößl" notdürftig gestaltet worden war, gehalten.

Aber ein Glücksfall kam der Kirchengemeinde zugute. Dieser bildete sich aus dem damaligen ersten Pfarrer Helmut Heinrichsen aus Marktredwitz, der sich 1951 der Sache wieder ernsthaft annahm, dem Schulleiter der evangelischen Bekenntnisschule in Groschlattengrün, Lehrer Christfried Rößler, der Heinrichsen mehr war als nur ein Helfer, sowie die damals in die Wege geleitete Flurbereinigung, die den Grunderwerb für die Kirche durch Tausch gegen ein anderes Grundstück ermöglichte.

Das Unternehmen Kirchenbau bekam neuen Schwung, und die Euphorie war groß. Eine damals durchgeführte Sammlung, wozu auch katholische Bürger mitspendeten, erbrachte die stolze Summe von 30000 Mark. Der Grundstock für den Kirchenbau war gelegt. Am 2. August 1953 fand die feierliche Grundsteinlegung statt, nachdem die Finanzierung geregelt war. Im September 1954, also nach einem Jahr Bauzeit, wurde das fertige Gotteshaus feierlich eingeweiht.

Es erhielt den Namen “Friedenskirche". Am 26. September 1953 konnte bereits Richtfest gefeiert werden, und am 12. September war dann ein lang gehegter Wunsch der Kirchengemeinde in Erfüllung gegangen.

Doch alle Mühen  hatte sich gelohnt, denn die Kirche liegt entgegen dem früheren Plan in der Ortschaft auf einer Anhöhe mit einem herrlichen Blick in das sich nach Osten öffnende Tal.

Der massive Turm nimmt  vier Glocken in sich auf, die jetzt Sonntag für Sonntag und an allen Feiertagen zum Besuch und zum Verweilen in der Kirche einladen. Mittlerweile sind über 40 Jahre vergangen. Ein vorbildlicher Friedhof wurde angelegt und ein Leichenhaus gebaut; die evangelische Kirchengemeinde kann stolz auf das Geleistete sein.

Autor
Landkreis Tirschenreuth
Landkreis Tirschenreuth
Quelle
Pfarrerin z. A. Julia Wappmann
Zuletzt geändert am 14.05.2014 14:01:00

Öffnungszeiten


Öffnungszeiten bitte anfragen


Anreise mit dem PKW
Planen Sie Ihre Anreise mit dem PKW:

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Planen Sie eine entspannte Anreise: