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Zur Burg und durch die Wolfsschlucht

Wandern mit Kindern
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Legende

Übersicht

  • Standort:Oberviechtach
  • Schwierigkeitsgrad:mittel
  • Streckenlänge:13,6 km
  • Dauer:03:45 h
  • Höhenmeter:341 m
  • Toureninfo: PDF

Tourbeschreibung:

Wir wandern bei der Drei-Bogen-Brücke am „Gibacht“ hoch bis zum Wald und wenden uns rechts ab nach Obermurach mit seiner Burganlage, die auf hohem Berg thront. Am Feldkreuz treffen wir auf den Qualitätswanderweg „Goldsteig“ und zweigen links und kurz darauf rechts ab. Vor dem Waldeintritt genießen wir nochmals einen fantastischen Ausblick auf die Burg. Nun führt der Weg stetig bergauf zum „Kätzlesberg“ (655 m ü NN). Gemütlich geht es talwärts zur Flur des „Sattelsteins“, wo es sich um einen sagenumwobenen Ort handelt. Ein Abstecher zum Naturdenkmal Sattelross, ein Stein in Form eines Pferdes, lohnt sich. Auf bequemen Forstweg wandern wir zum sogenannten „Bildbaum“. In einem Schrein befindet sich die Darstellung „Christus auf der Rast“ mit der Aufschrift „Da Herrgott will a´amal rast´n“.

Die Staatsstraße wird überquert und nach dem „Ameisenholz“ anschließend die Brücke. Oberhalb Pottenhof bietet sich ein weiter Fernblick auf die im Tal eingebettete Ortschaft Dieterskirchen mit ihrer Kirche St. Ulrich. Im Ort herrschten einst die Grafen von Horneck, wovon heute noch historische Spuren des Grafengeschlechts für den aufmerksamen Betrachter zu finden sind. Ein Pfad führt links ab durch die tiefen Wälder des „Seibertshof“, in dem es nach alter Überlieferung mysteriöse Irrlichter gibt. Der Wald öffnet sich und bietet einen Blick auf das romantische „Wellenthal“ durch das die Ascha mit ihrer natürlichen Flussauenlandschaft fließt. Im Mittelalter befand sich hier die „Hanauerschleif“, eine der größten Glasschleiferwerke des Oberpfälzer Waldes. Still ist es hier. Nur das muntere Sprudeln des märchenhaften „Elfenbachs“ ist zu hören, der zum Kneipen einlädt. Nach dem kontinuierlichen Anstieg zum Johannisberg (621 m ü NN) mit der Wallfahrtskirche aus dem 18. Jahrhundert, die dem böhmischen Hl. Johannes Nepomuk geweiht ist und sich an der geschichtsträchtigen Handelsstraße von Regensburg nach Böhmen befindet, bietet sich eine herrliche Aussicht bis tief in den Bayerischen Wald. Talabwärts führt der Wanderweg zum „Osiglweiher“. Von hier zweigen wir rechts ab und wandern gemütlich am Waldrand entlang. Nach überqueren der Staatsstraße führt die abwechslungsreiche Route über einen Panoramaweg zur „wild-romantischen“ Wolfsschlucht. Diese ist durch einen Bachlauf entstanden, der sich in den Waldhang eingegraben hat. Der Name erinnert noch an die Zeit der Wolfsplagen. Wir genießen das Naturambiente, während sich das Wasser munter seinen Weg sucht. Am Ende der sogenannten Schlucht führt der Weg kurz bergauf und zweigt rechts ab. Über den waldreichen Bergrücken des „Gibacht“ beenden wir die herrliche Wandertour. Zum Abschluss ist eine Besichtigung der Burg „Haus Murach“ empfehlenswert (Schlüssel bei Burgwart M. Senft, Obermurach 58, erhältlich).

Autor
Tourismusarbeitsgemeinschaft Oberpfälzer Wald
Tourismusarbeitsgemeinschaft Oberpfälzer Wald
Quelle
Landkreis Schwandorf
Zuletzt geändert am 03.11.2021 14:59:14