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Katholische Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt"

Kirchen

Die gotische Kirche "Mariä Himmelfahrt" mit Friedhof entstand um 1400.

Seebarn wurde urkundlich erstmals 1133 genannt. Steigt man vom Dorfplatz Seebarn zur romanischen Kirche hinauf, so fällt einem das geschlossene Ensemble von Pfarrhof, Kirche und zwei Türmen besonders in's Auge. Ebenso das schön geschmiedete Friedhofstor und Sandstein-Kargsteine aus dem 15. Jh.. Kirche mit Doppelfenstern und Pyramidendach. Von der ehemals befestigten Anlage erhalten: die um 1400 entstandene gotische Kirche mit Friedhof, der im Kern romanische Turm an der Nordseite, der Torturm des 15. Jh. (sog. Schulturm) an der Südwestecke. Das ehem. Schulhaus im Süden sowie der westlich angrenzende Pfarrhof mit Ökonomiegebäude (bez. 1871) und Hoftor. Im Chor bemerkenswerte spätgotische Wandmalereien, größtenteils 1904 freigelegt und überarbeitet, 1986/87 restauriert. Langhaus von 1908 in neubarocken Formen. Restaurierung 1984-88. Geräumiger, wenig eingezogener, kreuzrippengewölbter Chor mit 5/8-Schluß, vollständige Ausmalung im 4-Viertel des 15. Jh., vgl. Mitterauerbach und Regensburg- Sallern. Architekturbezogenes Dekorationssystem aus gemalten Teppichen in der Sockelzone, darüber, in Höhe der Rippenkonsolen beginnend, Rankenmuster mit Zierleistenrahmung; die Gewölberippen abschnittsweise mit ornamentalen Mustern versehen; Apostelfiguren an der Südwand, im Gewölbe Engel mit Leidenswerkzeugen Christi und Musikinstrumenten, im Chorschluss Evangelisten-Symbole. Neutestamentarische Bilderfolge des Marienlebens an der Südwand; Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Innenseite des Chorbogens; in der Bogenlaibung törichte und kluge Jungfrauen.
Ausstattung: Schreinartiger Altar, 2. Viertel 18.Jh., um 1909 in seiner heutigen Form umgebaut, mit Gemälde der hl. Apollonia und kleinen Schnitzfiguren der Vierzehn Nothelfer. Seitenaltäre Anfang 18.Jh., links mit gotischer Mondsichelmadonna, Ende 15.Jh. Kanzel um 1720/30. Kirchen und Chorgestühl um 1700. An der Nordwand Epitaph der Nothaft aus dem benachbarten Thann mit Tafelbildern: Grablegung, Auferstehung und Himmelfahrt Christi, bez. 1583.
An der Nordseite des Friedhofs Ölbergkapelle mit überlebensgroßen spätgotischen Steinfiguren, bemalt, Anfang 16.Jh.
Info: Heimatverein Seebarn e.V., Frau Monika Becher, Telefon: 09672 / 3497.

Autor
Tourismuszentrum Landkreis Schwandorf
Tourismuszentrum Landkreis Schwandorf
Quelle
Zuletzt geändert am 06.09.2017 09:21:00

Öffnungszeiten


jederzeit zugänglich.


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