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Stiftland Barocktour

E-Bike-Tour durch's malerische Stiftland
Straße Karte Luftbild + -

Legende

Übersicht

  • Standort:Waldsassen
  • Schwierigkeitsgrad:mittel
  • Streckenlänge:109,0 km
  • Dauer:07:00 h
  • Höhenmeter:1287 m
  • Toureninfo: PDF

Tourbeschreibung:

Das Stiftland als vielfältige Barock-Landschaft. Start und Ziel dieser Radtour ist die Barock-Hochburg Waldsassen. Sehenswert sind die Basilika des böhmischen Baumeisters Abraham Leuthner mit den Stukkaturen von Giovanni Battista Carlone aus dem Tessin oder der Bibliothekssaal mit den geschnitzten Atlanten des Waldsassener Bildhauers Carl Stilp.

Nächstes Glanzlicht nach der Fernsicht bei Rosall ist Wondreb. Hier ist neben der Kirche und dem stattlichen Pfarrhof, der einst einer der Sommersitze der Äbte war, die Totentanzkapelle berühmt.

Sehenswert sind in Tirschenreuth sind u. a. die barocke Fischhofbrücke über den Stadtteich, die Pest- oder Dreifaltigkeitssäule auf dem Marktplatz und der kleine Wegweiser an der alten internationalen Fernstraße, in Richtung Waldsassen, die „Eisernen Hand“. Persönlichkeiten, die auf dieser Straße reisten waren u. a. der Reformator Philipp Melanchthon, der wenige Meilen weiter einen Verkehrsunfall mit der Kutsche hatte. Kaiser Karl V. und sein Bruder König Ferdinand waren mit riesigem Gefolge im Schloss. Der böhmische „Winterkönig“ Friedrich der Pfälzer reiste auf dem direkten Weg in den 30jährigen Krieg und Johann Wolfgang von Goethe kaufte sich auf seiner ersten Italienreise Limonen.

In der Knopfstadt Bärnau mit dem Geschichtspark stammt die Einrichtung der Stadtkirche aus dem Barock ebenso die in der Steinbergkirche, die in edlem schleifweiß gehalten ist. Die Kirche in Schwarzenbach am Vizinalbahn-Radweg zeigt den Übergang vom Barock zum Rokoko. Die Kirche in Stein birgt neben Barock ein vom Stil passendes Weltgerichtsgemälde von 1947 auf dem der Höllenfürst von Herrn und Frau Hitler, Josef Stalin und weitern dieser Zeitgenossen umgeben ist. Nahe der Kirche von Beidl findet man auch einen sehenswerten Dreifaltigkeits- und den sagenumwobenen Sulzteichstein.

Über das Falkenberg-Plateau mit seinen zahllosen Granitfelsen erreicht man Falkenberg im Naturschutzgebiet Waldnaabtal mit Burg, echtem Wackelstein, Zoiglbier-Gaststätten und dem uralten Gasthof „Zum Roten Ochsen“ dessen beeindruckendes Interieur u. a. ein barocker Kachelofen bildet.

Nach dem Weg durch das Naturschutzgebiet Waldnaabaue mit seinen zahllosen Teichen und über oder durch die Himmelsleiter führt der Weg hinauf nach Leonberg. Geboten wird eine großartige Aussicht auf die Waldnaab-Wondreb-Senke, den Westteil des Egergrabens. Er ist ein geologischer Grabenbruch, nicht so groß, aber im Prinzip wie der in Ostafrika, mit Blick auf eine ganze Anzahl von Basaltkegeln. Für die Barockkirche im Ort hat der Bildhauer des Waldsasser Bibliothekssaals einen großartigen Akanthusaltar geschaffen.

Mitterteich besitzt ein sehenswertes Porzellanmuseum und ein barockes Rathaus in dem heute auch die Tourist-Info untergebracht ist, während hier einst in offenen Lauben, Fleisch und Brot verkauft wurde. Die Friedhofskapelle bietet einen farbigen Totentanz und ein dazu passendes zentrales Deckengemälde vom Maler des Weltgerichtsgemäldes in Stein. Der spiegelverkehrte Hitler ist zwischen Felsen eingeklemmt.

Vorbei am aufgeschnittenen Kratersee des Vulkans Hirschentanz und dem ehem. Schloss Fockenfeld einem weitern ehemaligen Sommersitz der Äbte, ist Konnersreuth mit seiner Laurentiuskirche das nächste Ziel. Im Ort lebte von 1898 bis 1962 die stigmatsierte „Konnersreuther Resl“.

Nächster barocker Höhepunkt ist die berühmte Dreifaltigkeitskirche Kappl von Georg Dientzenhofer auf einem kleeblattförmigen Grundriss. Ab der Kappl führt der Euregio-Fernradweg vorbei an der Säulen der barocken Rosenkranzstationen zurück zur Klosterstadt Waldsassen.

Bei dieser Tour handelt es sich um einen nicht eigens beschilderten Streckenvorschlag. Bitte nutzen Sie gegebenenfalls gps-Navigation oder führen Sie geeignetes Kartenmaterial mit.

Webcode: 74068

Stichworte: Stiftland

Autor
Tourismusarbeitsgemeinschaft Oberpfälzer Wald
Tourismusarbeitsgemeinschaft Oberpfälzer Wald
Quelle
Tourismusarbeitsgemeinschaft Oberpfälzer Wald
Zuletzt geändert am 11.09.2020 12:38:14