Zoiglwanderung auf dem Goldsteig


Alles was du rund um den Zoigl, das Kultbier des Oberpfälzer Waldes, wissen musst, erfährst und erlebst du auf dieser einzigartigen Wanderung durch die bunt leuchtende Herbst-Landschaft!
3-Tages-TourWandern ohne Gepäck

Wenn du Wandern gerne mit kurzen, gemütlichen Pausen, einer deftigen Brotzeit und einem süffigen Bier verbindest, ist die Zoiglwanderung genau das richtige für dich! Erlebe die unvergleichlich schöne, teilweise unberührte, Natur im "Land der Tausend Teiche" und dem wildromantischen Naturschutzgebiet Waldnaabtal. In den Kommunbrauorten Falkenberg und Windischeschenbach mit seinem Ortsteil Neuhaus, in dem sich die liebevoll genannte "Zoiglmeile" befindet, erlebst du die 600-jährige Tradition des Kommunbrauens. Bei einer Führung durchs Kommunbrauhaus erfährst du, was den Zoigl so besonders macht. Anschließend gehört ein Besuch in einer der vielen Zoiglwirtschaften natürlich dazu - denn nur so bekommt man auch wirklich das original urige Zoiglstuben-Feeling! Da in den Zoiglstuben reihum ausgeschenkt wird, empfiehlt sich ein Blick in den Zoiglkalender, welcher Wirt Ausschank hat. Bequeme An- und Abreise mit der Bahn ist problemlos möglich (Bahnhof - je nach Startpunkt - in Wiesau und Weiden i.d.OPf. vorhanden). Tipp: Diese Wanderung kann auch als Wandern ohne Gepäck-Angebot gebucht werden.

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Zoiglwanderung auf dem Goldsteig - Der Stern bestimmt den Weg

Wiesau

Ein echtes Highlight! Die Zoiglwanderung auf dem Goldsteig - beliebt nicht nur bei Bier- und Wanderfreunden.

Im wohl schönsten Abschnitt des Goldsteigs durch das "Land der tausend Teiche" und das wildromantische Waldnaabtal verbinden sich Naturgenuss, Wanderlust und kultiges Biererlebnis. Entlang der Etappen des Qualitätsweges ist die fast 600jährige Tradition des Kommunbrauens noch lebendig.

Wandern Sie in die Zoiglhauptstadt Windischeschenbach. Hier und im Ortsteil Neuhaus bewirten abwechselnd 15 Zoiglwirte Gäste aus nah und fern mit selbstgebrautem, echten Zoiglbier und deftigen Brotzeiten.

Weiter geht´s in die Stadt des Bleikristalls, Neustadt a.d. Waldnaab. Hier erwarten den Gast ebenso zwei Zoiglwirtschaften. Der letzte Tag führt über Wilchenreuth in die Max-Reger-Stadt Weiden i.d.OPf..

Webcode: 39593
Stichworte: Zoigl, Steinwald

  • Mittel
  • 48 km
  • 623 hm
  • 391 m
  • 555 m


Burg Falkenberg

Falkenberg

Die Burg steht für ein ganzes Jahrtausend wechselvolle Geschichte.

Den Besucher, der die Burg über die alte Brücke oder den neu angelegten, schwindelerregenden Treppenschacht betritt, erwartet ein kurzweiliger Rundgang. Er lernt das bewegte Leben des Grafen von der Schulenburg kennen und auf dem Weg durch vier Geschoße wird darüber hinaus die alte Burggeschichte veranschaulicht. Ganz neu wurden Säle für Hochzeits-, Familien- und Firmenfeierlichkeiten in Burgatmosphäre für bis zu 60 Personen sowie das "TagungszentrumBurg" für bis zu 120 Personen geschaffen. Außerdem gibt es die Möglichkeit in einem der acht einzigartigen Doppelzimmern zu übernachten. Parkmöglichkeiten: am Graf-Schulenburg-Wegam Tagungszentrum (In der Schwaige 3)

Museen/SammlungenBurgen/SchlösserHistorische StättenDenkmälerKulturzentrumParkmöglichkeiten


Zoigl Kramer Wolf

Falkenberg

In der Zoiglstube "Kramer-Wolf" können Sie traditionelles Zoiglbier und deftige Oberpfälzer Brotzeiten in entspannter Atmosphäre genießen. Hier kommt Echter Zoigl vom Kommunbrauer zum Ausschank und alle Fleisch- und Wurstwaren stammen aus der hauseigenen Metzgerei!

GaststätteZoiglstube


Naturschutzgebiet Waldnaabtal

Falkenberg

Inmitten des Oberpfälzer Waldes, des Burgenlandes Bayerns, liegt das Naturschutzgebiet, Waldnaabtal.

Das ca. 180 ha große Naturschutzgebiet zwischen Falkenberg und Windischeschenbach bietet ganzjährig Naturerlebnispur. An den Hängen des 12 km langen Canyons türmen sich bis zu 50 m hohe Granitfelsen auf. Sie finden am Fluss markierte Rad- und Wanderwege und die bewirtschaftete Blockhütte (Mo Ruhetag) mit großem Biergarten. Die Wanderpfade entlang der Waldnaab und ihrer Seitentäler bieten Erholung in abwechslungsreicher Natur. Der Uferpfad zwischen der Blockhütte und Neuhaus ist ein echter Abenteuerspielplatz für Kinder und Junggebliebene. Hinweistafeln erzählen von Sagen und längst verschwundenen Burgen. Einstiegspunkte: Hammermühle bei Falkenberg · Jugendherberge Tannenlohe Ödwalpersreuth (Parkplatz am Waldrand oberhalb der Blockhütte) Johannisthal bei Windischeschenbach

NaturerlebnispfadNaturschutzgebietGeotopFührungenThemenwege


Blockhütte Waldnaabtal

Falkenberg

Ziel aller Wanderungen und Radtouren im Waldnaabtal ist die Blockhütte. Sie ist für die gute Küche bekannt und liegt ungefähr in der Mitte dieser Wunderwelt der Natur. Besonders beliebt ist im Sommer der zur Blockhütte gehörige Biergarten, der einer der schönsten ist im weiten Umkreis.

BiergartenGaststätteAusflugslokal


Besichtigung der Kommunbrauhäuser

Windischeschenbach

Eine Besichtigung der Kommunbrauhaushäuser ist nach Voranmeldung gerne möglich.

Nur noch 5 Orte in Bayern besitzen funktionierende Kommunbrauhäuser. In Windischeschenbach, der Hauptstadt des Zoiglbiers, wird in beiden Kommunbrauhäusern das Zoiglbier gebraut und in insgesamt 14 Zoiglwirtschaften ausgeschenkt.

Brauereien


Schafferhof-Zoigl

Windischeschenbach

Der Schafferhof in Neuhaus ist zwischenzeitlich das wohl bekannteste Zoiglwirtshaus.

Im Schatten der Burg Neuhaus und von deren Butterfaßturm führte der Schafferhof in den vergangenen Jahrzehnten im wahrsten Sinne des Wortes ein Schattendasein. Nach ca. zweijähriger Restaurierung wurden die Umbauarbeiten im Jahre 2000 abgeschlossen und man ließ das seit 1415 vorhandene Braurecht wieder aufleben. Heute gilt der alte Gutshof, mit seinem echten selbstgebrauten Zoigl (Kommunbraubier), als eine der schönsten Zoigl-Stuben des Oberpfälzer Waldes, in der turnusmäßig von Freitag bis Montag Zoiglausschank erfolgt. Die Zoiglstube mit Backstube bietet Sitzplätze für ca. 50 Personen. Das Gewölbe im ehemaligen Saustall bietet etwa 40 Sitzplätze. Im Obergeschoss befinden sich weitere individuell ausgestattete Zoiglräumlichkeiten, darunter auch der Proberaum der legendären Altneihauser Feierwehrkapelln. Die Tenne auf dem Schafferhof ist der Teil des Hofes, wo das kulturelle Geschehen stattfindet. Konzerte, Märkte, Hochzeiten, Ausstellungen und sonstige Veranstaltungen bestimmen den jährlichen Ablauf der Tenne. Die Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen bieten Platz bis zu ca. 120 Gäste. In der neuen Zoiglscheune kann man ebenfalls echten Zoigl vom Kommunbrauer genießen und Feste feiern. Die Scheune bietet bequem für ca. 120 Personen Platz. Ebenerdig – bedingt durch die zwei großen Schiebetore, wird die Scheune zu einer großen überdachten Terrasse. Im historischen Ambiente und mit Blick zur Burg bietet der Biergarten im Innenhof und rund um das Hauptgebäude ca. 200 Personen Platz. Ein Kinderspielplatz ermöglicht den Eltern, in Ruhe eine kühle Maß zu genießen. Zum Zoigl werden Oberpfälzer Hausmacher-Brotzeiten sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Eine Besonderheit ist das Schafferhof-Kerbholz als Zahlungsmittel und Geschenkidee. Direkt durch den Schafferhof führt der Goldsteig als Deutschlands längster Qualitätsweg! Der Schafferhof schenkt turnusmäßig als Mitglied der Echten Kommunbrauer seinen im örtlichen Kommunbrauhaus selbst gebrauten Zoigl aus.

BiergartenGaststätteAusflugslokalZoiglstube


Hotel-Gasthof Zum Waldnaabtal

Windischeschenbach

Direkt am Qualitätswanderweg Goldsteig gelegen, mitten im Neuhauser "Zoigl-Zentrum", verbindet unser top-renoviertes Haus Oberpfälzer Gemütlichkeit mit dem Komfort der Zeit. Alle Zimmer mit Du/WC, Balkon/Terrasse, WLAN, Ausblick auf den Steinwald. Das Hotel auch eine kleine aber feine Wellness-Landschaft mit Infrarotkabine, Sauna und Wintergarten. Für Gruppen stehen Räume zur Verfügung, der rustikale Biergarten lädt zum Verweilen ein. Wir sind ein zertifizierter Oberpfälzer Radl-Welt-Gastgeber.

HotelDoppelzimmerDreibettzimmerDoppelzimmerEinzelzimmerSuite


Aussichtsturm Butterfassturm der Burg Neuhaus (461 m)

Windischeschenbach

Traumhafter Blick rund um Windischeschenbach

Der Butterfassturm der Burg Neuhaus ist 32 m hoch und bietet wegen seiner Lage über dem Tal der Waldnaab eine einmalige Rundsicht über die Stadt Windischeschenbach bis hin zum mit 83 m höchsten Landbohrturm der Erde im nahen Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung. Der Turm ist Wahrzeichen des Stadtteils Neuhaus und dient alljährlich als Kulisse für die Freilichtbühne zu seinen Füßen. Goldsteig-Wanderer kommen auf ihrer Tour direkt am Turm vorbei! Öffnungszeiten: 13.04.  - 31.10. an Sonn- und Feiertagen 14 - 18 Uhr

Aussichtspunkt/-türmeNaturerlebnis


Waldnaabtal-Museum in der Burg Neuhaus

Windischeschenbach

Heimatmuseum mit jährlich wechselnden Sonderausstellungen

Die noch weitgehend erhaltene Burganlage von Neuhaus ist heute im Besitz der Stadt Windischeschenbach und wird großteils als Heimatmuseum (mit jährlich wechselnden Sonderausstellungen - betreut durch den Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Windischeschenbach-Neuhaus) genutzt. Die auf steilem Fels über dem Tal der Waldnaab thronende Burg wurde um 1300 von Landgraf Ulrich von Leuchtenberg als Jagdschloss erbaut.  Exponate aus den Bereichen Heimatgeschichte, Handwerk, Porzellan- und Glasindustrie, Kunst, Kultur, Natur und Forschung sind dort zu sehen. Hauptziel der nach umfassenden Renovierungsarbeiten Mitte der 80er Jahre in der Burg Neuhaus eröffneten Einrichtung ist es, die Geschichte der Natur und Wirtschaft des Waldnaabtales darzustellen. Zu Füßen des 23 m hohen runden Bergfrieds, der wegen seiner Form im Volksmund "Butterfassturm" genannt wird, finden jedes Jahr im Juli Freilichttheater-Aufführungen statt. Gleich nebenan im restaurierten Zehenthof der Burg, dem Schafferhof, ist eine für den Ort und vor allem den Ortsteil Neuhaus typische Zoiglwirtschaft zu finden, in der auch regelmäßig musikalisch-kulturelle Events stattfinden. Öffnungszeiten: Ostermontag - 31. Oktober an Sonn- und Feiertagen von 14 - 18 Uhr Gruppenführungen nach Vereinbarung

Museen/SammlungenNaturerlebnisAudioguide


Beim Brucksaler

Neustadt a.d. Waldnaab

Zoiglwirtshaus mit Biergarten, bestehend aus Innenhof und Biergarten

Zoiglwirtshaus mit Tradition Seit ca. 1832 wurde auf dem Anwesen Bahnhofstraße 13 in Neustadt an der Waldnaab das Seilerhandwerk ausgeübt. Aufgrund der Nähe zur Waldnaabbrücke entstand der Hausname "Brucksaler". Alle Nachfahren betrieben bis 1993 das Seilerhandwerk. Im Jahr 1865 erwarb Thomas Wiedenhofer für das Anwesen urkundlich das Zoiglbraurecht. Es waren 52 Zoiglschankberechtigte, die nach Auflösung des Fürstentums Lobkowitz, das fürstliche Brauhaus kauften. 1904 wurde das Brauhaus an die Stadt Neustadt verkauft, die es fortan als Kommunbrauhaus weiterführte. Der letzte Wiedenhofer - Robert - war Brau- und Seilermeister. Bis zum Abriss des Kommunbrauhauses im Jahr 1961 hat er das Zoiglbier für die noch verbliebenen Zoiglwirte (11) gebraut und selbst in der eigenen Zoiglstube beim Brucksaler geschenkt. Von den Ausschankberechtigten durften neben Zoiglbier auch Wurst, Heringe und Käse verkauft werden.   Vor einigen Jahren wurde der "Brucksaler" renoviert und als Zoiglwirtshaus wiederbelebt. Neben den beiden Stubn wird auch im idyllischen Innenhof, überdacht mit Sonnensegel, und im angrenzenden Biergarten das Zoiglbier und die Hausmacher-Brotzeiten angeboten.   Die turnusmäßigen Schanktermine, jeweils Freitag bis Montag sind im Terminkalender auf der Website zu finden, auch sonstige Termine beim "Brucksaler"!

BiergartenGaststätteZoiglstube


Aussichtspunkt am Parkplatz an der Klosterkirche St. Felix (447,5 m)

Neustadt a.d. Waldnaab

Eine stille Einkehr in der barocken Klosterkirche gehört für viele Besucher dazu!

Direkt unterhalb der Klosterkirche St. Felix ist ein großer Parkplatz mit Ruhebänken, der gerne wegen seiner herrlichen Aussicht über das Tal der Waldnaab bis hinüber zum Basaltkegel Parkstein besucht wird.

Aussichtspunkt/-türmeKirchenNaturerlebnisAudioguide


Renaissance-Giebelhäuser um den historischen Marktplatz

Weiden i.d.OPf.

Zentrum der Altstadt

Zwischen dem Oberen Tor und dem Unteren Tor liegt der Marktplatz, der 1489 den Namen "Der Ring" trug. Der "Obere Markt" mit seinen schönen Giebelhäusern aus der Zeit nach 1540 erstreckt sich zwischen dem Oberen Tor und dem Alten Rathaus. Zwischen dem Alten Rathaus und dem Unteren Tor befindet sich der "Untere Markt", der als Standort für die vier großen Jahrmärkte, die seit 1396 überliefert sind, und den mittwochs und samstags stattfindenden Wochen- und Bauernmarkt dient. An den vielen Bürgerhäusern, welche den Marktplatz umrahmen, finden sich die Stilmerkmale der Renaissance.

Historische StättenInfopunkt


Altes Rathaus mit Storch und Glockenspiel

Weiden i.d.OPf.

Herzstück der Weidener Altstadt - das Alte Rathaus mit Glockenspiel und Storch

Das Alte Rathaus wurde von Baumeister Hans Nopl, dem Zimmermeister Hans Stieber und dem Steinmetz Andreas Falk von 1539 bis 1545 erbaut. 1914 bis 1917 wurde es umgebaut. Das Glockenspiel - täglich zu hören um 11.35 und 16.35 Uhr - wurde im Jahr 1983 der Stadt geschenkt. Im Erdgeschoss des Rathauses sind seit 1981, wie schon im Mittelalter, wieder Läden eingerichtet worden. Von der Innenausstattung ist die Balkendecke im großen Sitzungssaal eine gute handwerkliche Arbeit des 16. Jahrhunderts. Das Alte Rathaus war früher nicht nur Verwaltungsgebäude, sondern auch Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Hier fanden viele Theater- und Tanzveranstaltungen statt. Auch Trauungen sowie besondere Empfänge finden in diesem historischen Ambiente statt. Das Alte Rathaus inmitten der Weidener Altstadt ist bereits seit mehreren Jahrhunderten Standort eines Storchenhorstes. Relativ unbeeindruckt vom lebhaften Treiben auf dem Marktplatz ziehen die großen Vögel Jahr für Jahr auf dem Giebel ihre Brut auf.   Weißstorch Sehr beliebt bei den Weidener Bürgern sind die Weißstörche, die Jahr für Jahr ihre Brut über dem Giebel des Alten Rathauses aufziehen. Bereits im 16. Jahrhundert (1576) werden die Rathausstörche in Weiden erwähnt. Nachdem zuletzt zwischen den Jahren 1935 und 1969 und um 1980 der Horst unbesetzt blieb, kommen Adebars nun wieder regelmäßig im Frühjahr in die Max-Reger-Stadt und bleiben bis Ende August, wenn ihre Jungen flügge geworden sind. Denn Weißstörche sind regelrechte Fernwanderer, die ihre Winterquartiere in Spanien, West-, Ost- oder sogar Südafrika beziehen. In Weiden wurden als Ausgleich für den Verlust der horstnahen Futterflächen nördlich und südlich der Altstadt naturnahe Nahrungsbiotope im Landschaftsschutzgebiet Waldnaabniederung angelegt. Diese Feuchtflächen werden regelmäßig gemäht und gepflegt und sowohl von den Weidener als auch von den Neustädter Störchen besucht. Auf Anregung von LBV und Naturschutzbehörde wurden die Strommasten in der Waldnaabaue durch Aufsitzstangen und die Leitungen durch Wimpel gesichert. Zusätzlich wird das Nest auf dem Rathaus, wenn nötig, ausgebessert und Nistmaterial bereitgestellt. Diese Maßnahmen können jedoch immer nur begleitend zu grundsätzlichen Entscheidungen von Planung und Entwicklung das langfristige Überleben der Weißstörche sichern. Und hierzu gehören ebenso die Wiederherstellung und die schonende landwirtschaftliche Nutzung extensiver Auenbereiche, als auch die Vermeidung weiterer Straßen- oder Siedlungsbauprojekte in den Storchenlebensräumen. Wegen der Dachsanierung des Alten Rathauses im Jahr 2017/2018 wurde der Horst vor dem Frühjahr auf das Dach des Alten Schulhauses umgesiedelt. Im März 2018, während eines Schneegestöbers, dann die Gewissheit – der Storch landet in seinem „neuen“ Horst. Wie sich nach wenigen Monaten zeigt, fühlt sich das Storchenpaar auch in diesem Zuhause durchaus wohl: im Mai schlüpfen in einem Abstand von ein, zwei Tagen die Storchenjungen. Im August 2018 begutachtet der Storch dann den kurz davor errichteten neuen Horst auf dem Alten Rathaus. Er putzt sich ausgiebig und verfolgt das rege Treiben in der Stadt. Da sowohl der Horst auf dem Alten Schulhaus als auch auf dem Alten Rathaus erhalten bleiben, wird sich nun Jahr für Jahr die Frage stellen, welcher Horst bewohnt sein wird. Oder wird es bald zwei Storchenpaare über den Dächern Weidens geben?

Historische Stätten


Max-Reger-Park

Weiden i.d.OPf.

Grüne Oase - Max-Reger-Park Weiden i.d.OPf.

Der Max-Reger-Park ist von der Altstadt aus über zahlreiche Gassen leicht zu erreichen. An seinem Nordende steht die Nepomukkapelle, die bereits 1738 erbaut wurde. Etwas weiter südlich findet man das Max-Reger-Denkmal und den Tritonbrunnen. Seit der Eröffnung des Max-Reger-Parks im Jahr 1953 stellt der Tritonbrunnen das Prunkstück der Anlage dar. Der Blickpunkt des Springbrunnens bildet die Bronzefigur der griechischen Meergottheit Triton mit Ihrem menschlichen Oberkörper und dem fischartigen Unterleib. Rund um die Vogelvolieren am Stadtmühlbach lädt eine artenreiche und naturnahe Gras-, Blumenzwiebel- und Kräuterfläche zum entdecken ein. In den Sommermonaten von Mitte Juni bis August finden die Weidener Sommerserenaden statt. Zudem gibt es järlich am 3. Sonntag im Juli ein Kinderbürgerfest im Park.

Historische StättenNaturerlebnis


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