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Goldsteig Haupttrasse Tschechien

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Legende

Übersicht

  • Standort:Plana
  • Schwierigkeitsgrad:sehr leicht
  • Streckenlänge:285,0 km
  • Höhenmeter:7288 m

Tourbeschreibung:

Über den Grenzübergang Mlaka / Bischofsreut, der durch den Goldsteig Zuweg in Form des Prachatitzer Weges zu erreichen ist, führt der Goldsteig den Wanderer nach Südböhmen, direkt auf die tschechische Alternativroute und mitten hinein in den Nationalpark Šumava. České Žleby, Stožecká luka und das Dörfchen Dobrá liegen auf seinem Weg, ebenso Volary, das für seine ungewöhnlichen alpenländischen Holzhäuser aus dem 18. Jh. bekannt ist.

Weiter geht es – vorbei an den Burgruinen Hus und Libínské sedlo sowie dem Aussichtsturm Libín, der einen einmaligen Blick auf das Šumava-Panorama und mit ein wenig Wetterglück bin hinein in die Alpen schenkt – nach Prachatice, der „Renaissance-Perle Südböhmens“. Das Museum hier hat eine sehenswerte interaktive Ausstellung zum Thema Goldsteig und führt den historischen Weg des weißen Goldes, wie das Salz im Mittelalter genannt wurde, anschaulich vor Augen.

Über Husinec, der Geburtsstätte von Jan Hus, gelangt der Wanderer dann nach Vimperk, einem der wichtigsten Ziele der Säumer-Karawanen von einst. Das Vimperker Schloss, eine ehemalige Burg hoch über der Stadt, sowie der malerische Stadtplatz und Reste der mittelalterlichen Stadtmauer zeugen noch heute von der bewegten Geschichte dieser alten Handelsstadt. Von Vimperk aus führt der Goldsteig weiter Richtung Westen: über Zdíkov, Stachy und Úbislav durch eine sanft gewellte Šumava-Landschaft in die Königsstadt Kašperské Hory, die dank ihrer malerischen Umgebung und der gotischen Burg Kašperk– der höchstgelegenen Böhmens – zu den Highlights des Nationalparks Šumava zählt. Absolut sehenswert außerdem: das Museum und die Galerie Šumava. Von hier aus setzt der Goldsteig seinen Weg nach Hartmanice über Annín nach Dobrá Voda fort. Die romantische Burg Velhartice, Javorná und Nýrsko liegen auf der Strecke, ebenso die „verschwundenen Dörfer“, an denen sich die bewegte Geschichte der Grenzregion ablesen lässt: Mauerreste und Friedhöfe erinnern an die Ortschaften, die einst hier standen. Heute bedecken Moos und Strauchwerk die Überreste von Dörfern, Weilern und Einöden.

Ab hier lässt der Goldsteig langsam den Nationalpark Šumava hinter sich und wechselt in den Böhmerwald. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Strecke ist Kdyně, von wo aus der Wanderweg ins Herz des eigenwilligen und bezaubernden Chodenlandes - nach Domažlice – führt. Tradition und Brauchtum der Choden werden hier im Museum des Chodenlandes präsentiert und die Chodenburg bietet mit ihrem Aussichtsturm einen grandiosen Ausblick.

Von Domažlice aus windet sich der Weg dann hoch in Richtung Klenčí pod Čerchovem, steigt zum Felsen Sádkova skála an und führt danach steil bergab über Postřekov nach Poběžovice.

Die folgende Strecke nach Bělá nad Radbuzou überrascht mit vielen Sehenswürdigkeiten, bevor in Přimda eine steil empor ragende Wachburg den Wanderer empfängt. Durch die vielfältige Landschaft des Šumava führt der Weg den Wanderer weiter über Staré Sedliště nach Tachov. Das historische Zentrum hier lädt ein zum Besuch des Böhmerwald-Museums oder zu einer Schlossbesichtigung. Der letzte Goldsteig-Abschnitt führt dann nach Chodová Planá.

 

Autor
Goldsteig Tourismusverband Ostbayern e.V.
Goldsteig Tourismusverband Ostbayern e.V.
Quelle
Goldsteig Tourismusverband Ostbayern e.V.
Zuletzt geändert am 17.01.2019 12:53:13