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inMotion PARK mit Tom Zeller und Kim Kappenberger

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Die Kugel kommt ins Rollen

Die Kugelmacher: Kim Kappenberger und Tom Zeller

Kim Kappenberger und Tom Zeller von der inMotion PARK Seenland GmbH erzählen vom Auf und Ab des Kugelbaus.

Am Anfang stand die Idee

Es gibt viele innovative Menschen mit tollen Ideen. Eine Idee umzusetzen, das fällt den meisten davon nicht leicht. Manche haben Angst, ausgelacht, für verrückt erklärt zu werden oder sich finanziell zu übernehmen. Wer sich überlegt hat, eine überdimensionale begehbare Kugel von 40 Metern Höhe aus Holz an ein Seeufer zu bauen, der beweist Mut. Und Klugheit, denn eine riesige Kugel ist etwas Einmaliges. Mit einem stimmigen Konzept stießen die Geschäftsführer der inMotion PARK Seenland GmbH Kim Kappenberger und Tom Zeller durchwegs auf positive Resonanz. Sie möchten Menschen begeistern – mit einer außergewöhnlichen Architektur und einem Panoramablick über den Steinberger See im Oberpfälzer Seenland. Vor allem aber lautet die Vision: Möglichst viele Menschen jeden Alters zur Bewegung zu motivieren.

 

Kim Kappenberger, Tom Zeller und die Holzkugel

Alles lief glatt. Zustimmung von allen Seiten, die Firmen waren gefunden und schon ein Jahr nach dem Spatenstich sollte im Sommer 2018 die große Eröffnung des inMotion Park Steinberg am See gefeiert werden. Doch manchmal kommt es anders als man denkt.

Ein Brand. Das fast fertige Gastronomiegebäude stand am 28. April 2018 teilweise in Flammen. „Der Brand war natürlich ein herber Rückschlag für uns.“, so Kim Kappenberger. Zunächst war nicht klar wie es weitergeht, wie sehr der Holzbau durch Flammen und Löschwasser zerstört wurde. „Dieses Ereignis hat uns noch enger zusammengeschweißt“, erinnert sich Tom Zeller. Meistens erkennt man, auf wen man sich verlassen kann, wenn es einmal brenzlig wird. Doch die beiden Geschäftsführer kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon. Ein Abriss war vom Tisch und es wurde unmittelbar mit dem Wiederaufbau begonnen.

Doch nur wenige Monate später der zweite Schock: Die geplante statische Ausführung konnte nicht umgesetzt werden. Es musste schnell eine Lösung gefunden werden um einen besseren Schutz hinsichtlich Verwitterung der riesigen Holzbinder zu finden. „Wir haben für den inMotion PARK am Steinberger See die schwierigste geometrische Form gewählt: eine Kugel. Alle Kräfte wirken nach außen. Daher mussten wir mit besonderem Geschick die Kugel planen.“, so Tom Zeller. „Ein Innenturm wurde zusätzlich integriert, der einen Teil der enormen Kräfte abfängt. Jedoch war die Konstruktion nun aufwendiger und der Eröffnungstermin nicht mehr zu halten“.

Bei gleißender Hitze wurde mit riesigen Kränen und schwerem Gerät gearbeitet. „Ende Oktober konnten wir die Kugelwirtschaft mit großer Sonnenterrasse eröffnen und obwohl die Erlebnisholzkugel noch nicht zu besichtigen war, hielt der Baustellentourismus Einzug.“, erzählt Kim Kappenberger. „Es hat uns überrascht, aber auch riesig gefreut, wie positiv die Resonanz war.“ Noch im Oktober wurden die ersten Rippen der Kugel montiert und seit Mitte Januar können Besucher den einmaligen Blick auf den Steinberger See genießen und an den Erlebnisstationen ihre Geschicklichkeit auf die Probe stellen.  

 

Eine runde Sache – Die offizielle Eröffnung

Endlich fertig! Nach einer Bauzeit von rund einem Jahr fand am 1. April 2019 die offizielle Eröffnung der größten Erlebnisholzkugel der Welt am frühlingshaften Steinberger See statt. Mit dabei war nicht nur die regionale Politprominenz, sondern auch der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL.

Kommen auch Sie vorbei und bestaunen Sie die außergewöhnliche Architektur am größten See Ostbayerns. Übrigens: Es war eine gute Idee.

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