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Obatzter - bayerisch genießen, © Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald

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Die Geschichte vom Zoigl

Zoigl - was ist das eigentlich?

Der Zoigl ist ein untergäriges Bier, das im Original nur im Oberpfälzer Wald nach althergebrachter Weise hergestellt wird. Gebraut wird der Zoigl in den Kommunbrauhäusern Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach, welche zumeist von den „Brauenden Bürgern“ finanziert und erhalten werden. Dafür muss jedes Mitglied in diesem vereinsähnlichen Zusammenschluss das „Kesselgeld“ – eine Art Mitgliedsbeitrag – zahlen.

Das älteste Zoiglbraurecht mit über 600-jähriger Tradition hat Neuhaus (Braurecht seit 1415). Doch auch in Windischeschenbach (1455), Mitterteich (1516) und Falkenberg (1517) haben die Hausbesitzer seit Jahrhunderten das Recht, selbst zu brauen und auszuschenken. Das Braurecht bleibt stets fest mit Haus und Grundstück verbunden. Um brauen und schenken zu dürfen, muss es auch heute noch im Grundbuch eingetragen sein. Hier finden Sie die Anschriften und Öffnungszeiten aller Zoiglwirte im Oberpfälzer Wald.

 

Echter Zoigl vom Kommunbrauer

Für die gewachsene Zoiglbierkultur im Oberpfälzer Wald und die „echten“ Zoiglwirte in Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Windischeschenbach und Neuhaus wurde das Markenzeichen „Echter Zoigl vom Kommunbrauer“ geschaffen. Es soll Aushängeschild einer 600 Jahre alten Tradition und Qualitätssiegel zugleich sein. Wer unter dem Markenzeichen „Echter Zoigl vom Kommunbrauer“ einkehrt, der findet…

  • Zoiglbier direkt vom Erzeuger und im Kommunbrauhaus am Ort gebraut,
  • einen Zoiglwirt, dessen Schank- und Braurecht im Grundbuch eingetragen ist,
  • einen Wirt, für den seine Berufung als „echter Kommunbrauer und Zoiglwirt“ Vorrang vor kommerziellen Interessen hat.

Diese Verpflichtung haben sich 19 Zoiglwirte in den fünf Zoiglorten auferlegt.

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