Von Störnstein die Stoer Störnstein, im Schnittpunkt der Herrschaften der Äbte von Waldsassen und des Landgrafen von Leuchtenberg gelegen, hat seinen Namen vom nordgauischen Ministerialengeschlecht der Stoere. Die Stoere waren Turnierfähig. Schon 1284 und noch 1412 reiten sie auf den Regensburger Turnieren ein. Die Bedeutsamkeit dieses Geschlechts zeigt sich auch darin, dass es sogar der oberpfälzische Minnesänger Neidhart von Reuental (gest. gegen 1240) ausdrücklich erwähnt. In einem Turnierbericht heißt es: Merckh mich ferner unnd hör von Störnstein die Stoer. Seindt zu dem Thuernier bereit, mit ritterlicher Arebeit. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts verkaufen die Stoere Burg und Land an die Wittelsbacher und werden Pfleger in Regenstauf. An der siegreichen Hussitenschlacht im Jahre 1433 in Hiltersrieth bei Neunburg vorm Wald kämpfte Marquart Stoer mit an der Spitze des oberpfälzischen Adels. Wie Flossenbürg hatte die Burg Störnstein das sogenannte Burgrecht und damit besondere Freiheiten und Rechte. Störnstein ist älter als bekannt. Es hat der späteren gefürsteten Grafschaft Störnstein-Neustadt den Namen gegeben.