Stadmuseum Nittenau
"Nittenau als Stadt am Regenfluss" zieht sich als Leitfaden durch die Ausstellung des 1979 eröffneten Museums. Anhand von alten Fotos und Werkzeugen wird auf einige örtliche Erwerbszweige Bezug genommen: Flößerei und Trift, Mühlen und Hammerwerke, Weber und Schusterhandwerk. Die Fischereiabteilung enthält zwei Aquarien mit lebenden Fischen. Anziehungspunkt ist jedoch der große präparierte Waller (Wels), der im Jahr 1975 gefangen wurde, 2,25 m lang ist und 114 Pfund wiegt.
Besonders interessant für Mineralienfreunde ist die umfangreiche Sammlung, die sich hauptsächlich mit den Schwerspatgruben "Paul" und "Kaghof", den Dioritsteinbrüchen von Rossbach, dem Nabburger Flussspatrevier und dem ehemaligen Braunkohlegebiet von Wackersdorf befasst.
Den Stolz des Stadtmuseums bildet das "Reichenbacher Steingut", das in einer im säkularisierten Kloster Reichenbach eingerichteten Fabrik hergestellt wurde und mit dem Blindstempel „Reichenbach“ gekennzeichnet ist. Darüber hinaus weist das Geschirr zweierlei Dekore auf: handgemalte Motive und Bilder in Umdruckverfahren.
Außerdem beherbergt das Museum Sammlungen zur Stadtgeschichte und zur religiösen Volkskunst.
Hausanschrift:
Kirchplatz 2, 93149 Nittenau
Tel. 09436/3 09-0
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag von 14.00 – 17.00 Uhr
Museumsleitung:
Reiner Weileder, Tel. 09436/14 30
www.nittenau.de