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Josef-Spichtinger-Weg

Spazierweg mit beeindruckenden Fernblicken
Straße Karte Luftbild + -

Legende

Übersicht

  • Standort:Oberviechtach
  • Schwierigkeitsgrad:leicht
  • Streckenlänge:7,0 km
  • Dauer:01:45 h
  • Höhenmeter:107 m
  • Wegmarkierung:Josef-Spichtinger-Weg
  • Toureninfo: PDF

Tourbeschreibung:


Einer der schönsten Wanderwege im Oberviechtacher Land ist der Josef-Spichtinger-Weg.
Gleich zu Beginn beeindruckt die Rokoko-Wallfahrtskirche „Unserer lieben Frau am Bleichanger“. Den Frontgiebel ziert ein Sgraffito mit einer „Schutzmantelmadonna“ und das „Frauenbrünnl“ soll der Legende nach bei Augenleiden helfen.
Der Weg führt entlang der Staatsstraße und zweigt dann links ab. Wir gelangen zum 583 m hoch gelegenen Galgenberg und dem Dr.-Schwarz-Aussichtspunkt. Von dem Höhenzug bietet sich ein schöner Panoramablick über die idyllisch im Tal eingebettete Stadt Oberviechtach. Im Hintergrund erhebt sich majestätisch die Burg „Haus Murach“, früher als Vorposten eine der bedeutendsten Burgen entlang der böhmischen Grenze. Anschließend geht es auf einem Feldweg durch die Fluren der „Vogelöd und Elsternbühl“. Die Straße Oberviechtach-Wildeppenried kreuzend treffen wir auf einen imposanten Bildstock. Wir nähern uns dem Qualitätswanderweg „Goldsteig“ und folgen diesem über einen Höhenweg mit herrlichem Fernblick über den Oberpfälzer Wald.
In der Ortschaft Hof lohnt sich ein Abstecher zur romanischen St.-Ägidius-Kirche (erbaut um 1150), der ältesten Kirche im Altlandkreis Oberviechtach. Dieses historisch bedeutende Bauwerk stellt die christliche Urzelle unserer Gegend dar. Mit einer Mauerstärke von 1,56 m soll die Kirche der Sage nach von Riesen erbaut worden sein.
Stadteinwärts wandern wir durch das Wohngebiet „Wolfgrubenweg“. Der Name erinnert noch an die verheerenden Wolfsplagen in den Jahren 1677 – 1679. Kurz vor dem historischen Ortskern passieren wir linker Hand das „Knellinger-Denkmal“. Der 1634 in Oberviechtach geborene Jesuitenpater Balthasar Knellinger war ein vielgeachteter barocker Kanzelprediger Süddeutschlands mit wortgewaltiger Sprache. Dieses Wirken als Prediger spiegelt sich im Denkmal wieder, das einer Kanzel nachgebildet ist. Wir kreuzen die Straße und gelangen zur Parkanlage „Marktweiher“ mit einem faszinierenen Blick auf die Stadtpfarrkirche und ihrem barocken Zwiebelturm.
Das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum in der denkmalgeschützten Marktmühle lädt zu einer Besichtigung ein (Saison: Mai bis Oktober Di/Do von 10 – 12 und 14 -16 Uhr und So von 14 – 17 Uhr) und präsentiert u.a. den historischen Goldbergbau im Raum Oberviechtach und das Leben des barocken Wanderarztes „Doktor Eisenbarth“, des berühmtesten Sohnes der Stadt. Im Museumshof befindet sich frei zugänglich ein originalgetreuer Nachbau eines Goldpochwerks wie es beim Goldabbau zum zerkleinern des Gesteins verwendet wurde. Nach kurzer Wanderung gelangen wir zum Ausgangspunkt zurück.

Autor
Tourismuszentrum Oberfälzer Wald, Landkreis Schwandorf
Tourismuszentrale Oberpfälzer Wald
Quelle
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Tourismuszentrale Oberpfälzer Wald
Zuletzt geändert am 14.09.2015 11:42:30