Burgruine Parkstein

Auf dem Hohen Parkstein, dem als Landmarke das Naabbecken überragenden 594 m hohen Basaltkegel, thronte vermutlich schon seit der Jahrtausendwende eine stolze Burg. Erstmals wurde sie 1052 erwähnt, als Herzog Konrad von Bayern die im Besitz des Bischofs Gebhard von Regensburg befindliche Burg niederbrennen ließ. Ende des 11. Jhs. wurde sie durch Kaiser Heinrich IV. wieder aufgebaut und wechselte häufig den Besitzer. So erwarb sie im Jahr 1188 Kaiser Friedrich Barbarossa, um ein wichtiges Bindeglied zwischen der Reichsstadt Nürnberg und der Kaiserpfalz Eger zu schaffen.

 

Auch Kaiser Karl IV. nutzte sie zur Sicherung seiner Goldenen Straße. Die auch im 30-jährigen Krieg uneinnehmbare Burganlage verfiel später, der gleichnamige Ort am Fuße des Basaltkegels blieb aber noch bis 1806 Verwaltungs- und Landrichtersitz. Vor einigen Jahren hat der Markt Parkstein die mächtigen Mauern der Anlage freigelegt und soweit möglich saniert. Der heute von einem Bergkirchlein gekrönte "Schönste Basaltkegel Europas" bietet einen einmaligen Rundblick weit über den Oberpfälzer Wald hinaus. Da die Zufahrt bis zum Fuß der steilen Basaltwand möglich ist, ist der Parkstein heute eines der beliebtesten Ausflugsziele der Oberpfalz. In jüngster Zeit wird der Platz unter der Basaltwand auch als Freilichtbühne genutzt.

 

Öffnungszeiten:

jederzeit frei zugänglich

Weitere Infos: Markt Parkstein, Marktplatz 25, 92711 Parkstein
Tel. 09602/5171, www.parkstein.de

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